Nonverbale Hypnose

Marquis de Puységur, ein Schüler von Dr. Franz Anton Messmer (Heilmagnetismus-Erfinder) entdeckte um 1880 herum, dass Menschen in tiefen Trancezuständen die Fähigkeit entfalten, sich selbst zu heilen.

 

Der Brasilianer  Prof. Dr. Antonio Carreiro entdeckte dann später, dass die Stimulation bestimmter Akupunkturpunkte dazu führt, dass der Patient in einen anderen Bewusstseinszustand sinkt. Er nannte sie dann hypnogene Zonen. In diesem entspannten Zustand, nutzt der Patient dann vollkommen selbständig all seine geistigen Fähigkeiten, mit denen er sein Problem ursachlich lösen kann. Man spricht dabei von einer sogenannten „Heilkrise“, welche der Patient durchlebt. Sie kann sich mit Zuckungen am Körper oder ähnlichen Abreaktionen äußern. Diese werden jedoch nicht als belastend empfunden, sondern als entlastend.

 

Vorteil dieser nonverbalen Hypnosetherapie ist unter anderem, dass die Therapeutin die optimalen Rahmenbedingungen für eine Heilung herstellt, sich aber aus dem eigentlichen Selbst-Heilungsprozess heraushält. Weder die Therapeutin, noch der Patient reden während der Hypnose. Der Patient geht einzig und alleine durch kreisende Bewegungen, die die Therapeutin am Körper des Patienten durchführt, in eine besonders tiefe Hypnose. Ist die tiefe Trance erreicht, werden dann Mesmerische Streichungen durchgeführt (ohne den Patienten zu berühren), die Stress abbauen und stärken. Auch werden bestimmte Akupunkturpunkte je nach Problem des Patienten noch zusätzlich von der Therapeutin gedrückt, um die Heilung gezielter anzustoßen und Blockaden zu lösen.

 

Das Problemthema kann, muss aber nicht vorher besprochen werden. Es reicht aus, wenn sich der Patient zu Beginn der Hypnose auf sein Thema konzentriert.

 

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© Cornelia Quaschning