Hypnose und Suggestionen

Man unterscheidet Suggestive Hypnose und Hypnoanalyse. Bei der Hypnoanalyse wird mit dem Patienten kommuniziert und der Patient erarbeitet sich die Lösung des Problems selbst. Bei der Suggestiven Hypnose werden Sätze in der Hypnose mehrfach wiederholt, die den Patienten und dessen Unterbewusstsein zu einer Verhaltensänderung anleiten und motivieren sollen.

 

Mit Suggestionen kann die Therapeutin auf das Unterbewusstsein des Patienten einwirken. Mit mehrfacher Wiederholung der Suggestionen wird das gewünschte Verhalten praktisch trainiert und verankert. Ungewollte Verhaltensweisen können dadurch leichter losgelassen werden und neue Verhaltensmuster installiert werden.

 

In der Regel werden die Suggestionen individuell mit dem Patienten erarbeitet. Sie entsprechen dann dem Ziel - der Vision - des Patienten und sind auch in seinen Worten verfasst.

 

Suggestive Hypnose kann einzeln angewendet werden, aber auch im Anschluss an eine Hypnoanalyse noch verstärkend auf den Veränderungsprozess wirken.

 

Bei der Gruppenhypnose kann nur die suggestive Hypnose angewendet werden, weil in der Gruppe nicht individuell kommuniziert werden kann. Auch können die Suggestionen dort nicht individuell erstellt werden, sondern müssen so formuliert sein, dass sie zur  Mehrheit der Teilnehmer passen.

 

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© Cornelia Quaschning